KIMAG Hydroshear®

Ein einzigartiges Konzept für das Dispergieren
und Emulgieren im Niederdruckbereich

Die Anwendung des KIMAG Hydroshear
Die ständig steigenden Anforderungen an die Qualität von Emulsionen und Dispersionen, besonders bei mechanisch empfindlichen Produkten, führte zur Entwicklung des KIMAG Hydroshear.

Der KIMAG Hydroshear ist ein einzigartiges Emulgier- und Dispergier-System modernster Technologie, welches Produkte im Bereich geringer Leistungsdichten ohne bewegliche Teile mechanisch beansprucht. Daraus ergeben sich spezifische Anwendungen:

Schonendes, kontinuierliches Emulgieren und Dispergieren von dünn- bis dickflüssigen Medien in allen Bereichen der Molkerei-, Nahrungsmittel-, Getränke-, Kosmetik-, Biotechnologie-, Chemischen-, Pharmazeutischen Industrie

  • Herstellen von Öl-in-Wasser- und Wasser-in-Öl-Emulsionen
  • Gleichmässiges Einarbeiten pulvriger Substanzen in Flüssigkeiten
  • Benetzen und Lösen von Hydrokolloiden und Proteinen
  • Solubisieren von Zuschlagstoffen in kolloidalen bzw. micellaren Lösungen
  • Einarbeiten von Zusatzstoffen in Pasten
  • Herstellen von feindispersen Voremulsionen für die Weiterverarbeitung auf Hochdruck Homogenisatoren
  • Emulgieren von mechanisch empfindlichen Systemen (z.B. hochkonzentrierte Rahm- und Sahneerzeugnisse, Emulsionen mit geringem Stabilisatorengehalt) welche zum Überemulgieren neigen

Das Arbeitsprinzip des KIMAG Hydroshear
Die Dispergierzone des Hydroshear besteht aus einer zylindrischen Kammer, begrenzt von zwei speziellen Verschlussstücken (Düsenkombinationen) mit axialem Produktauslauf. Der Premix wird tangential in die Hydroshear Kammer aufgegeben, sodass sich eine spiralförmige, zum Zentrum hin stetig beschleunigte Schichtenströmung einstellt (Potentialwirbel). Die Energie dieser Strömung wird im Bereich der Kammerachse dispergierwirksam, wo sich infolge grosser Geschwindigkeitgradienten eine Turbulenzzone hoher Leistungsdichte ausbildet. Diese Turbulenzzone wird zwangsläufig vom gesamten Medium durchströmt, sodass ein gleichmässiges Dispergierergebnis mit äusserst engem Teilchengrössenspektrum erzielt wird.
Durch die modulare Parallelschaltung („numbering up“) der Mischkammern und die damit verbundene Aufteilung des Durchsatzes ist das „scaling-up“ klar ersichtlich.